Juni 2012 - Teil 3

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Montag, 18.6.

Es gab Frühstück auf dem Balkon. Es ist viel wärmer als es auf dem Bild aussieht. Meine Dagmar braucht es immer besonders kuschlig und warm. Die Leuchtturmdecke passt gut zur Jack Wolfskin-Jacke...



Auf dem T-Shirt von Calle aus dem Treppenbasar steht:

"Helgoland
das Ying aus Stein
das Yang aus Sand
Düne"


Im Laufe des Tages soll das Wetter wieder unterdurchschnittlich werden.



10:26 Uhr - etwa 30 Minuten vor dem Wolkenbruch - auf dem Holzbohlenweg Richtung Jugendherberge stellt Dagmar schmerzhaft fest, dass es auch auf Helgoland eine Bankenkrise gibt.



Der Darrieus-Rotor beim Wilhelm-Mielck-Haus (Gästehaus der BAH) des Alfred-Wegener-Instituts. Ein Darrieus-Rotor ist eine windrichtungsunabhängige Windturbine mit vertikaler Rotationsachse, und ein Schnellläufer. Er wurde von dem Franzosen Georges Darrieus erfunden. Nach dem Prinzip einer Kettenlinie geformt, verursacht die Zentrifugalkraft in ihnen nur Zugspannungen, es entstehen keine gefährlichen Biegemomente. Der Mast ist 15 Meter hoch, der Rotor 5 Meter und liefert bis zu 7.000 Watt.

[Ironie on]Auf mein Bitten hin wurde der Rotor kurz angehalten, damit ich ein scharfes Foto von den Rotorblättern machen konnte.[Ironie off]



Hier reiche ich eine Panoramaaufnahme vom Juliusstrand nach. Das ist das Gelände zwischen Südkaje und Neue Westmole / Wellensturzbecken. Wer mal von oben schauen möchte öffnet folgenden Link:   Karte    Das Panorama sieht im Vollbild-Modus noch viel besser aus.



Als die Tagestouristen Nachmittags wieder weg waren wurde das Wetter fast schlagartig wieder spitzenmäßig.

Um 17 Uhr zog es mich an die Westseite zu den Basstölpeln, die seit 1991 in großen Kolonien brüten und ihr einziges Junges heranziehen.



Dieser Baßtölpel setzt gerade zur Landung auf der Klippe an, er benutzt seine Schwimmhäute wie Landeklappen bei Flugzeugen.



Die große Brutkolonie auf der vor der schottischen Küste gelegenen Felseninsel Bass Rock, hat zu dem deutschen Namen Basstölpel geführt.



Die Nester bestehen aus Seetang, Gras, Erde und Treibgut jeglicher Art. Das Nistmaterial wird überwiegend vom Männchen gesammelt.



Das Felswatt des Helgoländer Felssockels ist ein einzigartiger Lebensraum, der von über 300 Algenarten besiedelt wird. Die BAH (Biologische Anstalt Helgoland) begibt sich regelmäßig ins Felswatt zu biologischen Exkursionen.



Von einem befreundeten Ehepaar bekam ich den Autrag eine bestimmte Bank zu grüßen. Das habe ich natürlich gerne gemacht, konnte aber bei der Gelegenheit diese tolle Aufnahmen machen.





Ganz liebe Grüße an dieser Stelle an Mone, Michi und unbekannter Weise auch an Lenja...