August 2013 - Teil 1

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Am 5.8. ging es wieder für 11 Tage auf DIE Insel. Die Wetteraussichten für die kommende Woche konnte man als gut bezeichnen.



Die Überfahrt erfolgte wieder mit dem "Lustigen Mädchen" von Büsum aus bei bestem Wetter.





Der Urlaub fängt für uns schon auf dem Schiff an, z.B. mit Kaffee und Krabbenbrötchen zum Frühstück. Allerdings haben wir dieses Mal die Porzellanbecher vermisst.



Ein Blick mit der Handycam aus dem Bullauge. Die runde Form erleichtert die Abdichtung und erhöht die Druckfestigkeit gegen Wassereinwirkung von außen. Der Name kommt aus dem englischen. Bull's eyes waren runde in der Mitte aufgewölbte Scheiben. Dieses Wort gibt es seit dem 19. Jahrhundert.



Kurz nachdem wir Büsum verlassen hatten, gab es an der Steuerbordseite diese Baustelle zu sehen.





Auf der Backbordseite wurden Krabben gefischt.


Es war die "Achat" SC 36 aus Büsum, Eigner des 1986 von der Bootswerft Bieritz in Friedrichskoog gebauten Krabbenkutters ist Lothar Wilstermann.

Das Schiff war etwa zu 50 Prozent ausgelastet und wir waren natürlich nicht die einzigen, die keinen Tagesausflug geplant hatten, sondern mehrere Tage auf der Insel verbringen wollten.



Helgoland erscheint im Dunst und ich hatte wieder Handyempfang.



Das Ausbooten mit den Börtebooten ist und bleibt für uns eine einmalige touristische Attraktion. Sie sind aus massivem Eichenholz gebaut und einzigartig an der deutschen Nordseeküste. Börteboote gelten übrigens als sicherstes Verkehrsmittel in Deutschland.



Der Wind kam aus Südost, alle Schiffe lagen diesmal windgeschützt vor dem Nord-Ost-Bollwerk beim Nordost-Hafen auf Reede.



Durstig und hungrig liefen wir mit unserem Gepäck erst einmal die Mocca-Stuben an.



Es gab gebratenes Dorschfilet auf einem Spinatbett und eine Scampi-Pfanne für Dagmar.



Ein glücklicher und zufriedener geoHartmut :-)



In diesem Jahr sind wir "Offshore-Opfer" geworden. Die Vermieterin unseres Lieblingsappartement im "Haus Alge" hat aus Altersgründen aufgehört und ihr Haus verkauft. Der neue Besitzer vermietet die fünf Appartements nun an Offshore-Arbeitskräfte.

Wir fanden ganz in der Nähe im "Haus Nordlicht" in einem Apartment Unterkunft, aber für 69 Euro die Nacht werden wir in Zukunft besseres auf dem Oberland finden... Nach dem Beziehen unseres "neuen" Appartements und dem Einkaufen der Grundausstattung ging es natürlich über die Insel.

Ein Tagpfauenauge. Das Tagpfauenauge mit einer Flügelspannweite von 5 bis 5,5 Zentimetern ist Schmetterling des Jahres 2009.





Faszinierend und von uns noch nie beobachtet, waren Vögel, die auf dem Fell der Helgolandschafe saßen und offensichtlich geduldet wurden.





Natürlich darf auch ein Foto von der Westküste...


... und von einem Morus bassanus als Motiv wieder nicht fehlen. Der deutsche Name "Basstölpel" kommt von einer großen Brutkolonie auf der vor der schottischen Küste gelegenen Felseninsel Bass Rock. Die Vögel wurden dort schon 1448 in Schriftstücken erwähnt.



Den Abend ließen wir in den Mocca-Stuben ausklingen und da viel Bewegung an frischer Seeluft bekanntlich hungrig macht, gab es zum Abendessen eine Scampi-Pfanne für zwei ...



... mit Guinness, einer dunklen Bierspezialität (Stout) aus Irland im klassischen "Guinness Pint Glas". Es sieht herrlich aus, wenn die Luftfeuchtigkeit am kalten Glas kondensiert und dann langsam die Tropfen in Bahnen herunter laufen...